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Esperanto in Erlangen und überall...

Was ist Esperanto ?

Eine internationale Sprache, die die Verständigung zwischen Menschen verschiedener Muttersprachen erheblich erleichtert.
Schon seit mehr als 100 Jahren hat sich Esperanto im täglichen Gebrauch als eine vollständige und lebendige Sprache erwiesen, mit der man problemlos alle Nuancen menschlichen Denkens auszudrücken kann.
Esperanto gehört keinem Land oder Volk. Deshalb bevorzugt es keine Kultur, die eventuell andere unterdrücken könnte.
Es gehört allen Menschen, die es sprechen, zu gleichen Teilen und schlägt Brücken von einer Kultur zur anderen.

Wie entstand Esperanto ?

Der Warschauer Arzt Dr. L. Zamenhof veröffentlichte 1887 seine "Lingvo Internacia" (unter dem Pseudonym "Esperanto") bewußt als Minimalgrammatik mit Grundwortschatz. Von der Idee und dem Projekt Begeisterte antworteten Zamenhof positiv.
Es entstanden Zeitschriften und Literatur, später auch unabhängige Institutionen wie z.B.: die Akademio de Esperanto, 1908 der Welt-Esperanto-Bund UEA, 1938 die Welt-Esperanto-Jugend TEJO. So wurde aus dem Projekt, durch den Gebrauch, eine lebendige Sprache.

Warum Esperanto ?

Esperanto ist eine Alternative zum vorherrschenden Sprachenchaos, sie will aber die Nationalsprachen nicht verdrängen, sondern als erste Fremdsprache für alle Menschen die Verständigung zwischen einzelnen Menschen und Völkern verschiedener Sprachen erleichtern. Dadurch, daß die Sprache so leicht zu erlernen ist, kann sie auch von den Menschen genützt werden, die nicht so sprachenbegabt sind, bzw. es bisher noch zu keiner Fremdsprache geschafft haben.

 

Esperanto heute

Die Esperanto-Bewegung ist heute weltweit aktiv, nur in der Sahara und in der Antarktis sind noch keine Esperantisten vertreten. Es gibt ein großes Angebot an Büchern in Esperanto, Übersetzungen und Originalliteratur. Die größten Bibliotheken (Wien, London) haben einige zehntausend Titel in ihrer Sammlung. Zeitschriften und Radiosendungen in Esperanto verstärken die Informationsflut auf der Erde. Es existieren weltweit unzählige Esperanto-Organisationen und Gruppen (so auch die Esperanto Gruppe Erlangen), sowie eine Vielzahl von Kongressen und Treffen (die meisten Teilnehmer hat der jährlich stattfindende Weltkongreß) wodurch ein inter-
nationaler Wissensaustausch auf vielen Fachgebiete und bei Hobbies stattfindet. In einem Adressbuch namens "Pasporta Servo", kann man derzeit 1075 Gastgeber aus 76 Ländern finden, die gern Esperantosprechende Gäste aufnehmen und sie kostenlos bei sich übernachten lassen. Damit bietet die internationale Sprache Esperanto eine gute Möglichkeit, auf Auslandsreisen Leben und Alltag im fremden Land aus nächster Nähe kennenzulernen.

Ist Esperanto leicht zu erlernen ?

Wegen seiner einfachen und logischen Grammatik, wegen der leichten Zusammensetzbarkeit von längeren Wörtern nach dem "Baukastenprinzip" und wegen seines internationalen Wortschatzes ist Esperanto die leichteste Sprache der Welt. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, daß Esperanto bis zu zehn mal leichter als andere Sprachen zu erlernen ist.

 

Wieviele Menschen sprechen denn schon Esperanto ?

Esperantisten gibt es wie Sand am Meer, von weitem kaum zu sehen, aber doch ne ganze Menge. Über die Zahl der Esperanto-Sprecher kann man leider nur spekulieren. Genausowenig könnte man errechnen, wieviele Radfahrer, Klavierspieler oder Schachspieler es gibt. Ernstzunehmende Schätzungen sind bei fünf Millionen. Jedenfalls gibt es genug, um viele Freunde, interessante Menschen, und Städte und Länder mal aus Einwohnerperspektive kennenlernen zu können. Und es macht schon Spaß, wenn man sich nach einem halben Jahr Lernen schon richtig gut verständigen kann. Vorausgesetzt man war sehr fleißig in diesem halben Jahr und ist nicht so schüchtern, wenn man ausländisch reden soll und muß !

Gibt es in Erlangen auch Esperantisten ?

Ja, es gibt in Erlangen eine aktive Esperanto-Gruppe. Einmal im Monat (immer am ersten Mittwoch im Monat, aber nicht in den Ferien) trifft man sich zu einem Stammtisch im Nebenzimmer der Gaststätte Deutsches Haus, Luitpoldstraße 25.
Dort treffen sich nicht nur "Vollesperantisten" sondern auch Interessenten, Neugierige und Freunde. Manchmal sogar ausländische Gäste. Auch Sie sind herzlich dazu eingeladen, sich dort einmal umzusehen und uns kennenzulernen. Innerhalb der Esperanto-Gruppe Erlangen, gibt es auch das "Pasporta Servo Teamo", das sich um die Betreuung ausländischer Gäste kümmert.
Im Jahr 1999 zum Beispiel wurden insgesamt 20 ausländische Gäste (Kinder nicht mitgezählt) betreut. Von diesen Besuchern waren 2 aus Polen, 6 aus Litauen, 1 aus Brasilien, 3 aus Ungarn, 1 aus China, 2 aus der Tschechischen Republik, 3 aus Rußland, 1 aus Schweden und 1 aus Frankreich.

Mit allen Besuchern konnten sich
die betreuenden "sam-ide-an-oj"
(der selben Idee angehörigen) in Esperanto ganz leicht verständigen und eine Menge Spaß zusammen haben. Ein Musterbeispiel der Völkerverständigung ! Die Erlanger Esperanto-Gruppe sucht Kontakt zu halten, speziell mit Esperantisten in den Partnerstädten von Erlangen. Wir haben vor, demnächst auf unserer "Homepage" den/die Esperanto-Ansprechpartner(in) aus der jeweiligen Partnerstadt mit Bild vorzustellen.

Wenn Sie Esperanto lernen wollen....

dann kommen Sie doch einfach mal bei uns vorbei oder nehmen sonst irgendwie Kontakt zu mir auf. Es gibt mehrere Möglichkeiten Esperanto zu erlernen.

Mit Esperanto haben Sie Freunde in der ganzen Welt.
Viel Spaß beim Lernen und beim Esperanto sprechen wünscht
Bernhard Maurer

Fotos



Weitere Infos

Esperanto-Kurs
Lernporgramm "Esperanto
programita"

Esperanto-Gruppe Erlangen
Esperanto Online






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